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Jugendliche ohne Grenzen

Politische Mitbestimmung

Das kreisweite Projekt zur politischen Bildung, an dem Flüchtlinge und Migranten aus den elf Städten und Gemeinden teilnahmen, war ein voller Erfolg.

Das Projekt zielt darauf ab, politische Bildung konkret zu übermitteln - es geht um Engagement, Mitspracherecht und um Wissensvermittlung bzgl. des politischen Systems Deutschlands. Vor allem viele unterschiedliche Vorerfahrungen der Teilnehmenden führen zu Bereicherungen innerhalb der Seminare. Die Teilnehmenden werden zu Themen wie Flucht, Migration und zivilgesellschaftlichem Engagement in der politischen Bildung qualifiziert. Sie sollen als Multiplikator/innen wichtige Akteure im Kreis Coesfeld werden. 

Unter folgendem Link ist der Presseartikel zu finden: Presseartikel "Jugendliche ohne Grenzen"

Das Projekt wurde mit unseren Kooperationspartnern vom Regionalbüro Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und der Gruppe Jugendliche ohne Grenzen durchgeführt.

Besuch im Haus der Geschichte in Bonn
Ende März lernten die Teilnehmer des Projektes die Deutsche Geschichte nach 1945 kennen. In einer Tagesexkursion nach Bonn erfolgte eine Besichtigung des, ehemaligen Bundesrates und des Hauses der Geschichte. Die Teilung Deutschlands bis zur Wiedervereinigung und der Aufbau der deutschen Demokratie wurde erfahrbar.

Eröffnung „Willkommen im Kreis Coesfeld
Am 27.3.2018 eröffnete die Integrationsstaatssekretärin Frau Güler die Ausstellung im Rahmen ihres Besuches beim Kommunalen Integrationszentrum. Inhaltlich werden die Fluchtgeschichten von Menschen dargestellt, die im Kreis Coesfeld wohnen. Viele Bilder und Texte verdeutlichen die Themen Flucht und Integration im Kreis Coesfeld.

Jugendliche ohne Grenzen in Berlin
Im April erfolgte eine Exkursion nach Berlin. Deutsche Geschichte und Demokratie sind Themen, die nur in der Bundeshauptstadt erfahrbar sind. „Ein unvergesslicher Aufenthalt in meinem Leben“, oder anders ausgedrückt, „dass dieser Moment des Stolzes … niemals mein wahres Gefühl beschreiben wird“, so fasste Mamadou das Seminar zusammen. Im Deutschen Bundestag wurde mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann über aktuelle Herausforderungen zu den Themen Flucht, Migration und Integration intensiv diskutiert. Nach dem Gespräch im historischen Reichstagsgebäude folgte ein Besuch im Bundesrat, der Vertretung der Bundesländer. Den Abschluss bildete eine Führung durch das Holocaust-Mahnmal.

Für weitere Informationen, Fragen oder Anregungen steht Ihnen Valerie Malberg-Gerle (02541 18 9403, valerie.malberg-gerle(at)kreis-coesfeld.de) gerne zur Verfügung.

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